Im Zen-Buddhismus wird Za-Zen (sprich: sa-sen) gelernt, meditatives Gehen. Die Schüler müssen wortlos im Gänsemarsch gehen. Der Sinn der Übung ist es, seine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was man gerade tut, ohne sich dabei ablenken zu lassen. Ist der Schüler in seinen Gedanken abgelenkt, stolpert er oder rempelt seinen Vordermann. Man kann dieses Prinzip auf einen einfachen Nenner bringen: Jede Handlung ist ein Ritual, eine Meditation. Bei der Vielfalt von Reizen des Alltags ist dies natürlich schwer möglich, deshalb ist es zielbringender, sich eine einfache, anspruchslose Beschäftigung zur "Meditation" zu machen. Ein Zen-Garten auf dem Schreibtisch kann diese Oase der Ruhe bieten. Suchen Sie sich einen schönen Stein für Ihren Zen-Garten und geniessen die entspannende Wirkung, wenn Sie die Muster und Motive in den Sand zeichnen.Durch leichtes Rütteln am Rahmen können Sie die Zeichnung wieder "löschen". Nach Feng-Shui erfüllt ein Stein auf dem Schreibtisch die Aufgabe des Ming T´ang, der die Gedanken sammelt und einen Ort der Ruhe bildet.
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